
Stephan Fekkers, B.Sc.
Praxisinhaber & Physiotherapeut
CMD & Kiefergelenkbeschwerden · evidenzorientierte Physiotherapie
SF Physio in Recklinghausen
Für Menschen mit Kiefer- oder Gesichtsschmerzen, eingeschränkter Kieferbewegung, Bruxismus oder begleitenden Kopf- und Nackenbeschwerden: persönlich untersucht, verständlich erklärt und evidenzorientiert begleitet.
Persönliche Behandlung in Recklinghausen
Was für Sie sinnvoll ist, richtet sich nach Ihrem individuellen Befund, Ihren Zielen und dem bisherigen Verlauf.
Für wen die CMD-Physiotherapie gedacht ist
Ablauf: ausführliche Befundung, verständliche Einordnung, gemeinsamer Behandlungsplan mit aktiven Übungen und manuellen Techniken. Einen Termin können Sie telefonisch, per WhatsApp oder über das Kontaktformular anfragen.
Wir besprechen Ihre Beschwerden, Ihren Alltag und Ihre Ziele und untersuchen die für Ihre Situation relevanten Funktionen.
Sie erhalten eine nachvollziehbare Einordnung. Anschließend legen wir gemeinsam die nächsten sinnvollen Schritte fest.
Je nach Befund verbinden wir aktive Übungen und Edukation mit gezielten physiotherapeutischen Maßnahmen.
Wir prüfen regelmäßig, wie sich Funktion, Belastbarkeit und Alltag entwickeln, und passen das Vorgehen bei Bedarf an.
Ihr CMD-Team
Stephan Fekkers, Marvin Binkhoff und Janine Surmann bringen im Projekt belegte Qualifikationen und Erfahrung in der Behandlung von CMD und Kiefergelenkbeschwerden mit.

Praxisinhaber & Physiotherapeut
CMD & Kiefergelenkbeschwerden · evidenzorientierte Physiotherapie

Physiotherapeut
Weiterbildung in der Behandlung craniomandibulärer Dysfunktionen

Physiotherapeutin & sektorale Heilpraktikerin Physiotherapie
Qualifikation in der Behandlung craniomandibulärer Dysfunktionen
Wenn Sie sich nur zwei Minuten Zeit nehmen möchten, zeigt diese Übersicht die wichtigsten Erkenntnisse der aktuellen CMD-Forschung.
CMD steht für Craniomandibuläre Dysfunktion. Gemeint sind damit unterschiedliche Beschwerden im Kausystem – also rund um Kiefergelenk, Kaumuskulatur und angrenzende Strukturen.
Wichtig ist: CMD ist keine einzelne Krankheit und meist auch nicht auf einen einzigen Auslöser zurückzuführen. Die aktuelle Forschung beschreibt vielmehr ein Zusammenspiel verschiedener biologischer, psychologischer und sozialer Einflüsse.
Genau deshalb suchen moderne Leitlinien nicht mehr vorrangig nach der einen Ursache. Stattdessen geht es darum, die relevanten Faktoren in Ihrer individuellen Situation zu erkennen und gezielt positiv zu beeinflussen.
Quellen: INfORM / internationale Konsensarbeiten zu TMD · AAOP Leitlinien und Fachliteratur · Journal of Oral Rehabilitation · Cochrane Reviews zu konservativer TMD-Behandlung
Sie möchten Ihre CMD-Beschwerden persönlich besprechen?
Rufen Sie uns an, schreiben Sie uns auf WhatsApp oder starten Sie unseren digitalen Erstaufnahmebogen.
Menschen mit CMD berichten über sehr unterschiedliche Symptome. Manche haben vor allem Schmerzen im Kiefergelenk oder in der Kaumuskulatur, andere eher Beschwerden beim Kauen, morgendliche Verspannungen, Knacken oder ausstrahlende Kopf- und Nackenschmerzen.
Die moderne Sichtweise auf CMD ist deutlich differenzierter als frühere einfache Erklärungsmodelle. In den meisten Fällen entsteht CMD nicht durch einen einzelnen Auslöser, sondern durch das Zusammenspiel mehrerer Einflussfaktoren.
Kaumuskulatur & Gewebe
Verspannungen, Überlastung oder ein verändertes Zusammenspiel der Muskulatur können Beschwerden mit beeinflussen.
Bruxismus
Pressen oder Knirschen kann das Kausystem belasten – ist aber weder automatisch krankhaft noch immer die alleinige Erklärung.
Stress & Emotionen
Anspannung, Sorgen und psychische Belastung können Muskeltonus, Schlaf und Schmerzwahrnehmung beeinflussen.
Schlaf
Schlechter Schlaf kann Beschwerden verstärken und die Erholung erschweren.
Alltag & Belastung
Beruf, Bildschirmzeit, Haltung, Sprechen, Kauen und allgemeine Belastungen spielen häufig mit hinein.
Nacken & allgemeine Gesundheit
Nackenbeschwerden, frühere Schmerzepisoden und die allgemeine Gesundheit können die Situation mitprägen.
Quellen: AAOP · DGFDT / DGZMK · Journal of Oral Rehabilitation · systematische Reviews zu biopsychosozialen Einflussfaktoren bei TMD
Schmerzen sind real – aber sie entstehen nicht immer ausschließlich an einem einzelnen Ort. Gerade bei CMD zeigt die moderne Schmerzforschung, dass Beschwerden vom Zusammenspiel mehrerer Systeme beeinflusst werden.
„Mein Kiefer ist verschoben.“
„Es liegt eine Blockade vor.“
„Da ist etwas eingeklemmt.“
Bruxismus beschreibt Pressen oder Knirschen mit den Zähnen – tagsüber oder nachts. Viele Menschen sind davon betroffen, ohne dass automatisch Schmerzen, Schäden oder eine behandlungsbedürftige CMD entstehen.
Relevant wird Bruxismus vor allem dann, wenn er mit Beschwerden, Zahnhartsubstanzverlust, erhöhter Belastung oder deutlichen Alltagsproblemen einhergeht. Dann kann eine individuelle Behandlung sinnvoll sein – oft gemeinsam mit Zahnärztinnen oder Zahnärzten.
Die Behandlung sollte immer zu Ihrem individuellen Befund passen. Gute Studien und Leitlinien sprechen besonders für einen aktiven, edukativen und konservativen Ansatz.
Quellen: Cochrane Reviews zu TMD · AAOP · NICE Clinical Knowledge Summaries · DGFDT / DGZMK
Eine Aufbissschiene kann in bestimmten Situationen ein sinnvoller Bestandteil der Behandlung sein – zum Beispiel bei deutlichem Zahnverschleiß oder hoher Belastung durch nächtlichen Bruxismus. Sie ist jedoch meist nicht die gesamte Therapie.
Ob eine Schiene sinnvoll ist, sollte immer gemeinsam im Behandlungsteam entschieden werden. Wichtig ist die Gesamtsituation: Beschwerden, Funktion, Zahnhartsubstanz, Belastung, Alltag und Ihre persönlichen Ziele.
Vielleicht ist das die wichtigste Botschaft dieses gesamten Guides: Sie sind Ihren Beschwerden nicht hilflos ausgeliefert. Viele Betroffene können im Alltag selbst wirksam zur Verbesserung beitragen.
1. Gewohnheiten beobachten
Achten Sie auf Pressen, Anspannen, Zungenpressen oder unbewusstes Zusammenbeißen – besonders in Stressphasen oder bei Bildschirmarbeit.
2. Übungen regelmäßig durchführen
Kurze, regelmäßig umgesetzte Übungen helfen meist mehr als seltene große Einheiten. Entscheidend ist die Kontinuität.
3. Belastung sinnvoll dosieren
Nicht komplette Schonung und nicht Augen zu und durch – sondern das für Sie passende Maß zwischen Belastung und Erholung.
4. Schlaf ernst nehmen
Erholung, Schlafqualität und Routinen am Abend können Beschwerden positiv beeinflussen.
5. Stress regulieren
Atemübungen, Pausen, Spaziergänge, Entspannungstechniken oder andere persönliche Strategien können helfen, Spannung im Alltag zu reduzieren.
6. Geduldig bleiben
Beschwerden verlaufen nicht immer linear. Gute und schlechtere Tage gehören oft dazu, ohne dass das automatisch ein Rückschritt sein muss.
Die Prognose bei CMD ist häufig günstiger, als viele Betroffene zunächst befürchten. Viele Menschen erreichen mit einer passenden konservativen Behandlung eine deutliche Besserung ihrer Schmerzen, Funktion und Belastbarkeit.
Typisch ist jedoch, dass Beschwerden in Wellen verlaufen. Kleine Rückschläge sind normal und bedeuten nicht automatisch, dass etwas schiefgelaufen ist.
Dieser Evidenzguide orientiert sich an aktuellen Leitlinien, systematischen Übersichtsarbeiten und hochwertigen Fachpublikationen zu temporomandibulären Beschwerden, Bruxismus, konservativer Behandlung, Schmerzwissenschaft und interdisziplinärer Versorgung. Neue wissenschaftliche Erkenntnisse können bestehende Empfehlungen verändern. Deshalb überprüfen wir unsere Evidenzguides regelmäßig und aktualisieren sie nach dem aktuellen Stand der Forschung.
Leitlinien & Empfehlungen
Systematische Übersichtsarbeiten
Schmerz- & CMD-Forschung
Evidenzdatenbanken
Fachlich verantwortlich: Stephan Fekkers, B.Sc. Physiotherapie
Physiotherapeut (seit 2007) · Bachelor of Science Physiotherapie · Heilpraktiker (Physiotherapie) · Praxisinhaber von SF Physio. Schwerpunkt unter anderem evidenzbasierte Physiotherapie bei CMD, Kiefergelenksbeschwerden, Bruxismus, Kopf- und Nackenbeschwerden sowie chronischen muskuloskelettalen Schmerzen.
Letzte wissenschaftliche Aktualisierung: Juni 2026 · Nächste geplante Aktualisierung: spätestens Juni 2027.
Nicht jede CMD verläuft gleich. Auch wenn wissenschaftliche Leitlinien viele allgemeine Empfehlungen geben, ersetzt dieser Evidenzguide keine persönliche Untersuchung. Gemeinsam entwickeln wir einen individuellen Behandlungsplan auf Grundlage aktueller Erkenntnisse und Ihrer persönlichen Ziele.
Die meisten CMD-Beschwerden sind nicht gefährlich. Bei den folgenden Warnzeichen sollte jedoch eine zeitnahe zahnärztliche oder ärztliche Abklärung erfolgen:
Nicht jede/r hat direkten Zugang zu spezialisierter Physiotherapie. Deshalb arbeiten wir an einem verständlichen, evidenzbasierten Programm – online, alltagsnah und individuell begleitet. Bevor wir starten, möchten wir verstehen, was wirklich hilft. Ihre Erfahrung zählt.
Wir untersuchen Kiefer, Kaumuskulatur und Halswirbelsäule, ordnen Ihre Beschwerden verständlich ein und erarbeiten mit Ihnen einen individuellen Behandlungsplan.
Das Wichtigste in Kürze
Kernleitlinien, Übersichtsarbeiten und Primärquellen dieser Seite.
Vom Überblick zu den fachlich passenden Vertiefungen.